Der Süden Kamerun
Karte Süden


Kribi Erholung an schönen Palmenstränden

Auberge Tara PlageSonne, Strand und Ruhe - so präsentiert sich Kribi dem Besucher. Wie oft wir schon in Kribi waren, können wir nicht sagen, aber es ist immer wieder schön. An den weißen Palmenstränden reicht der tropische Regenwald bis an den Atlantik heran.

Kribi ist von Jaunde aus 280km entfernt und oft haben wir das Wochenende unter Palmen verbracht. Bis auf die große Regenzeit kann man eigentlich ganzjährig nach Kribi fahren. Kribi ist noch unendlich weit entfernt von einem organisierten Massentourismus und gerade das macht es uns so symphatisch.

 

Die erste Begegnung mit dem Atlantik hätten wir uns sicher anders vorgestellt, denn von Abkühlung kann keinesfalls die Rede sein, wenn man sich in die Fluten stürzt, da die Wassertemperaturen meist zwischen 28°C und 32°C liegen. Man muß schon genau auf seine Füße sehen um zu wissen, ob man jetzt schon im Wasser ist oder nicht. Die Strände sind meist menschenleer - weit und breit ist niemand zu sehen. Manchmal gehen wir an einen Strandabschnitt, den sich die Jungen aus den Fischerdörfen aufgeteilt haben. Sie haben "ihren" Abschnitten Namen wie St. Tropez oder Miami Beach gegeben. Die Jungs holen einem, wenn man das möchte, Kokosnüsse von den Bäumen oder grillen direkt am Strand Fisch und Crevetten. Das ist echt ganz witzig und auf jeden Fall ein Erlebnis.

Wenn dann langsam der Tag zu Ende geht und wir den ganzen Tag am Strand auf der faulen Haut gelegen haben, kommt der "kleine" Hunger und zieht uns wie magisch in eins der vielen kleinen Restaurants am Strand. Die sehr einfachen Restaurants sind sehr reizvoll. Meistens sitzt man einige wenige Meter vom Wasser direkt am Strand. Vom Wasser kommt eine kühle Brise und bläst die schwüle Luft weg. Wenn man Glück hat, kann man hier die schönsten Sonnenuntergänge beobachten. Dann noch ein kühles Bier..... Wenn es um's Bestellen geht, gibt es meist keine Frage, was man ißt. Frischen Fisch, Garnelen, Hummer oder andere Spezialitäten des Meeres werden hier nach kamerunischer Art zubereitet.

An Sehenswürdigkeiten gibt es in Kribi nicht viel. Es gibt eine alte deutsche Kirche, die noch aus Kolonialzeiten stammt und noch immer Wind und Wetter trotzt. Nebenan gibt es einen deutschen Friedhof, der mit Unterstützung der deutschen Botschaft 1999 renoviert wurde. Dann kann man noch einen Ausflug zu den Lobé-Wasserfällen machen. Sie liegen 7 km südlich von Kribi in Richtung Campo. Der Lobé Fluß stürzt hier mehr oder weniger spektakulär in den Atlantik. Wer auf ein Erlebnis der besonderen Art aus ist, oder die "Begegnung mit der 3. Art" erleben will, der sollte mit der Piroge 14 km flußaufwärts fahren und die Pygmäendörfer besuchen. Die Flußfahrt durch den Regenwald ist zwar ganz nett, aber die Pygmäen sind wirklich eine Verarschung erster Klasse. Man betritt nach einem kleinen Fußmarsch ein schon auf den ersten Blick völlig gestelltes Pygmäencamp. Dann kommt aus einer der 5 kleinen Hütten jemand mit einem Speer und einem Fell heraus und ohne eine Frage stellt er sich mit seinem Speer in Fotoposition. Die anderen "Dorfbewohner" sitzen, denn würden sie aufstehen, würde man ihnen niemals abnehmen, daß sie Pygmäen sind. Eine wahrhaft reife Leistung!!! Vielen Dank an den, der die armen Kerle fürhmorgens mit dem Bus in den Busch fährt, und sie am Abend nach getaner Statistenarbeit wieder abholt.


Ebogo

Ein kleines Dorf etwa 30 km entfernt von Mbalmayo und 60 km von Jaunde. Hier sind wir einige Male mit unseren Besuchern gewesen, um auf dem Fluß Nyong mit Pirogen durch den Urwald zu fahren. Es ist schon etwas abenteuerlich, während der Regenzeit auf der sehr schlechten Piste nach Ebogo zu kommen. Deswegen galt die Strecke für uns immer als Herausforderung an Mensch und Geländewagen. Unser Lada Niva hat die Sache aber immer gut gemeistert. Wenn man in dem kleinen Dorf ankommt, bestellt man besser gleich etwas zu Essen in der kleinen "Schenke am Fluß", da die Zubereitung manchmal mehr als 2 Stunden dauern kann. Auf der Speisekarte steht, wie fast immer in Kamerun, Fisch und plattgefahrene Hühner. Ein Schimpanse, der in dem Resturant angekettet ist, ist zuweilen sehr gefährlich, da er oft mit Steinen auf die Besucher wirft. Die Flußfahrt ist, wenn man sie das erste mal macht, wirklich sehr interessant. Die Ruhe und die Geräusche aus dem Dschungel sind schon super. Ob man nun zu den Pirogen (Einbaum) Vertrauen hat oder nicht, sogar Mutter Zimmermann ist damit gefahren (obwohl sie nicht schwimmen kann)! Man sollte vielleicht einfach ruhig sitzen bleiben und nicht nach den verdammten Moskitos schlagen. Flußabwärst, also auf dem Rückweg, geht es dann noch in die Mangroven, echt bizarr oder unheimlich sieht hier alles im Halbdunkeln aus. Nach 1 Stunde kommt man dann von der Flußtour zurück und bekommt, wenn man Glück hat, auch gleich etwas zu Essen. Auch mit dem JET-SKI kann man auf dem Fluß fahren. Das hat Susan's Bruder wie man sieht auch reichlich genossen.

Strand bei Amelie

Weite Strände

Kleine Buchten

Golftraining am Strand

Fischerboote

Das ist zu vermieten!



 ----- Ebogo ------

Pirogenfahrt

Durch die Mangroven

Jet-Ski


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