Douala - die größte Stadt in Kamerun
Karte


Douala
Sanaga-Fluss
Edea

 

In der Provinz Littoral unterwegs

Wir besuchen auf unserer Fahrt durch die Provinz Littoral die Stadt Douala, wo wir im Seemannsheim sehr gut untergekommen sind. Wir machten in Edea oft Tankstops und hatten an einer Straßenecke unseren "Lieblingsbrouchettenmann". Am Sanaga versuchten wir zu angeln und die Natur zu genießen. Was da so alles passiert ist, aber lest selber.

Douala

Gar nicht so einfach, etwas über Douala zu schreiben, aber versuchen wir es einfach einmal. Douala ist die "Wirtschaftsmetropole" und mit 1,3 Mio. Einwohnern die größte Stadt in Kamerun. Im Vergleich zu Jaunde hat man in Douala mehr das Gefühl, in einer Stadt zu sein. Z.B. gibt es hier Ampeln, die auch funktionieren und ein paar mehr Einkaufsmöglichkeiten. Bis November 1997 gab es sogar eine Außenstelle der Botschaft in Douala, die aber den allgemeinen Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen ist. Aber eigentlich sind wir ganz froh, nicht hier wohnen zu müssen, da das Klima ganz schön belastend ist. Es ist bedeutend heißer und feuchter als in Jaunde. Man ist eben ständig durchgeschwitzt - kein angenehmer Dauerzustand! Eine Zeit lang war Douala wegen seiner Eisdiele sehr interessant und immer, wenn wir durch die Stadt nach Limbe gefahren sind, haben wir ein tolles Eis gegessen. Ja, sowas ist noch ein richtiges Erlebnis in Afrika! Ansonsten könnte man noch das Seemannsheim erwähnen, das von einem deutschen Ehepaar geleitet wird und hauptsächlich für die seelische Betreuung der Seefahrer zuständig ist. Das Seemannsheim hat einen schönen Pool und klimatisierte Zimmer. Von hier aus haben wir einmal eine Hafenbesichtigung gemacht, da das Seemannsheim jeden Abend die Seeleute von ihren Schiffen abholt. Die Seeleute können dann ein schönes Bier trinken oder ihre Familie anrufen und vor allem mal andere Leute treffen.

 

Der Sanaga,

ist der längste Fluß Kameruns. An seinen Ufern breitet sich hier im Süden dichter tropischer Regenwald aus. Nahe Edéa bildet der Fluß zwei reissende Stromschnellen, die Sanaga-Fälle. Das reissende Wasser wird in einem Wasserkraftwerk genutzt, um Energie zu erzeugen. Dahinter liegt die Aluminiumfabrik ALUCAM, diese Fabrik ist der größte Industriebetrieb in Kamerun. Ein Stück flußaufwärts hatten wir einmal ein Picknick an den Ufern des Flußes geplant. Alles war wunderbar, jedenfalls die ersten Minuten. Wir hatten einen Campingtisch aufgebaut und viele leckere Sachen aufgetischt. Richtig schön war es, bis diese blöden Mutmuts uns zu beissen anfingen. Wir waren ja nicht unvorbereitet und hatten uns schon lange Sachen angezogen, obwohl es sau heiß war. Daß diese Mistviecher uns dann so ärgern würden, hatten wir nicht gedacht. Mutmuts können, nur mal zur Information, die Flußblindheit oder Philarien übertragen. Diese Philarien sind kleine Würmchen, die sich unter der Haut vermehren und wandern. In einem späten Stadium der Krankheit können diese Würmer durch das Auge schwimmen. Aber genug davon. Wir haben dann noch, durch Autan geschütz, versucht, ein wenig zu angeln. Diese blöden Fische wußten unsere modernen Angelgeräte nicht zu schätzen. Als wir nicht mehr genug Hände hatten, die nunmehr schon durch die Hose stechenden Plagegeister zu vertreiben, haben wir den Rückzug angetreten. Alles in allem kann ein solcher Ausflug zwar ganz interessant sein, aber durch die ständige Belästigung durch die Moskitos, Mutmuts und anderer Tierchen geht bald jeder Spaß verloren.

 

Edea

Wenn man Edea nur vom Durchfahren und vom Tanken oder Essen an der Straße kennt, kann man nicht so einfach sagen, man hätte nichts verpasst. Es ist aber wirklich schwer vorstellbar, was außer der alten deutschen Brücke noch interessant sein soll. Zu deutschen Kolonialzeiten wurde Edea von Hamburger Kaufleuten als Handelsposten ausgewählt. Für uns gab es jedenfalls nie einen Grund, Edea näher touristisch auszukundschaften. Das Wasserkraftwerk und das Aluminiumwerk hatten wir ja oben schon mal erwähnt.


Dealer

Markt

Puss-Puss

Laden


   -- Am Sanaga --

Picknick am Sanaga

Sanaga


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Straßenhandel

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