
Ein paar allgemeine Informationen zu Kamerun
Geographie:
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Fläche:
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475 439 qkm (etwa 1 1/2 mal so groß wie Deutschland)
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Größte Nord-Sued-Ausdehnung:
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1200 km
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Größte Ost-West-Ausdehnung:
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800 km
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Küstenlänge:
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350 km
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Nachbarländer:
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Kamerun (amtl.: Republik Kamerun.) grenzt im N an den Tschadsee,
im NO an Tschad, im O an die Zentralafrikanische Republik,
im S an Kongo, Gabun und Äquatorialguinea, im SW an den Atlantik
und im W und NW an Nigeria.
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Relief und Klima:
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Im südlichen Hochland, einer Hochebene in der tropischen
Regenwaldzone: feuchttropisches Klima. Im westlichen Hochland
sowie im Adamaouaplateau beherrschen hohe Gebirgszüge und
Vulkanmassive das Bild: gemäßigtes Klima mit fruchtbarem Boden.
Die nördlichen Ebenen und Gebirge, Bénué-Ebene, Waza-Ebene
und Tschad Becken: Das Klima ist sehr heiß während der langen
Trockenzeit, kurze und heftige Regenzeit.
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Höchster Berg:
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Mont Cameroun mit 4070 m ü.N. - Der Mont Cameroun ist ein
noch tätiger Vulkan.
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Bevölkerung des "Vielvölkerstaates":
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Einwohnerzahl:
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13.521 Millionen
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Ethnische Gruppen:
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über 200; die größten Guppen sind:
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Bamiléké
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18,0%
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Fulani
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10,0%
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Douala
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15,0%
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Tikar
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9,0%
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Fang
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19,0%
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Sonstige
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29,0%
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Politisches System: Republik; Verfassung von 1975 (geändert
1984). Staatsoberhaupt und Inhaber der Exekutivgewalt ist der Präsident.,
der direkt für 5 Jahre gewählt wird. Legislative ist die Nationalversammlung
(180 Abgeordnete). Parteien: Rassemblement Démocratique du Peuple
Camerounais (RDPC), Union nationale pour la democratie et le progres
u. a.
Wirtschaft, Verkehr: Exportorientierter Plantagenanbau
von Kaffee, Kakao, Bananen und Baumwolle. Für den Eigenbedarf werden
Mais, Hirse, Reis, Maniok, Süßkartoffeln, Bohnen und Erdnüsse angebaut.
Bauxit, Eisenerz, Erdöl und Erdgas werden erst z. T. abgebaut. Wichtige
Indunstriebetriebe sind eine Erdölraffinerie und Aluminiumwerke.
Das Eisenbahnnetz ist 1115 km, das Straßennetz 67000 km lang. Wichtige
Häfen sind Duala, Kribi und Limbe. Internationale Flugplätze
sind Jaunde, Duala und Garoua.
Bevölkerung: Hauptsächlich Stämme der Bantu und Sudaniden.
Im SO leben noch Pygmäen. 55 % der Einwohner sind Christen, 22 %
Muslime. Die Schulpflicht beträgt 7 Jahre. In Jaunde, Duala, Dschang,
Buea und Ngaoundéré gibt es Universitäten.
Landesnatur: Aus der bis 130 km breiten Küstenebene erhebt
sich der noch tätige Vulkan, der Kamerunberg
mit seinen 4070 m. Landeinwärts folgen Hochländer in Höhenlagen
zwischen 600 und 1200 m Höhe. Im N hat Kamerun Anteil am Benue-
und am Tschadbecken. Kamerun liegt im Bereich des äquatorialen,
tropischen Regenklimas. Die W-Seite des Kamerunberges erhält bis
11000 mm Niederschlag/Jahr. Der tropische Regenwald der Küstenebene
geht nach N in Feucht-, dann in Trockensavanne und in Grasfluren
über.
Geschichte: 1884 schloß G. Nachtigal mit einigen Häuptlingen
Verträge ab und stellte Kamerun unter den Schutz des Dt. Reiches.
Ab 1890 wurde Kamerun mit einem Netz von Militär- und Verwaltungsposten
überzogen, der N nur indirekt mit Hilfe der traditionellen Herrscher
kontrolliert. Während des 1. Weltkrieges mußte die dt. Schutztruppe
1916 nach Span.-Guinea ausweichen. Großbritannien und Frankreich
schlossen 1916/19 einen Teilungsvertrag; der Völkerbund teilte ihnen
Kamerun 1922 als Mandat zu. Das frz. Kamerun erhielt eine eigene
Verwaltung, das brit. West-Kamerun wurde der Kolonie Nigeria eingegliedert.
1946 UN-Treuhandgebiet, wurde Kamerun am 1.1.1960 unabhängige Republik.
Bei einer Volksabstimmung in Brit.-Kamerun sprach sich der N-Teil
für den Verbleib bei Nigeria, der S-Teil für die Vereinigung mit
Kamerun aus. 1961 wurde Kamerun Bundesrepublik, 1972 Vereinigte
Republik, 1984 Republik Kamerun; Präsident war 1961-1982 A. Ahidjo,
sein Nachfolger wurde der bisherige Premier-Minister Paul Biya (Wiederwahl
1988, 1992 und 1997).
Diese Daten habe ich so aus Büchern und anderen
Quellen übernommen - ich lasse sie unkommentiert!
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